Dienstag, 27. Juni 2017

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Müssen wir wirklich bald auf den 500-Euro-Schein verzichten?

Müssen wir wirklich bald auf den 500-Euro-Schein verzichten?

Hinter geschlossenen Türen wird gerade über das Ende der 500 Euro-Banknote beraten. Ungleich, was die Verbraucher meinen und trotz einer Bargeldmenge von niegekanntem Ausmaß im Umlauf soll die große Note bald verschwinden. Was bedeutet das für den Alltag der Verbraucher?.

Auch bisher ist deutlich, dass die 500-Euro-Banknote kaum für Alltagsgeschäfte tauglich ist. Praktikabler sind im täglichen Gebrauch etwa beim Lebensmitteleinkauf die 50-Euro-Banknote und in größeren Geschäften auch die 100-Euro-Note. Banknoten mit höheren Euro-Werten können gerade beim Bäcker um die Ecke oder für den Fahrkartenkauf im öffentlichen Nahverkehr kaum eingesetzt werden. Viele Verbraucher zahlen daher mehr und mehr mit Karte. Die auf vielen Karten vorhandene Chip Funktion lässt sich mit kleineren Beträgen aufladen, die dann beim Ticketkauf am Automaten der Karte belastet werden. Das umständliche Wühlen nach Münzen oder glatten 5- und 10-Euro-Noten, in Ausnahmen 20-Euro-Banknoten entfällt. In Restaurants, Geschäften und Hotels kann auch in Form der PIN-Kartenzahlung mit der Girocard bezahlt werden. Ergänzend dazu kann bei immer mehr Akzeptanzstellen weltweit mit einer Kreditkarte bezahlt werden. Seit Kurzem ist selbst der Einkauf bei Aldi oder Lidl mit Kreditkarten zahlbar. Doch abgesehen vom Alltag, was ist, wenn eine größere Anschaffung geplant ist, wie etwa der Kauf eines Neuwagens?

Kann man auch künftig noch in bar zahlen und so den Barzahlungsskonto mitnehmen?

Tatsächlich berät die Europäische Zentralbank derzeit über die Abschaffung der 500-Euro-Note. Man verspricht sich neben anderen Effekten eine Wirkung gegen Geldwäsche. Verbraucher müssen aber nicht fürchten, künftig keine Bargeschäfte mehr ausführen zu können. Sollte die 500-Euro Banknote tatsächlich aus dem Bargeldverkehr verschwinden, würden große Beträge eben mit den verbleibenden 100- Euro- und 200-Euro-Noten beglichen werden. Auch in Zukunft werden Verbraucher so vom Barzahlungsskonto beim Kauf eines Autos einige Prozente einsparen können.

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